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Stark im Alter: Resillienz-Training im “Heidehaus”

Auch im Alter psychisch gesund und fit sein – das ist das Ziel des Programms “Stark im Alter”, das zurzeit im “Heidehaus” wöchentlich stattfindet. Im Interview erzählt Trainerin Farina Lomsché, wie sie die Bewohner darin fördert, den Herausforderungen des Alltags souverän zu begegnen – gerade in der aktuellen Pandemie mit ihren neuen Situationen ein wichtiger Punkt.
 
Das Gruppenangebot findet wöchentlich im “Heidehaus” statt. Weitere Programme sind in Planung und werden in den anderen Hahne Residenzen, u. a. in Mardorf, den Senioren angeboten.

Psychische Gesundheit der Bewohner stärken

In der Methodik werden die sieben Säulen der Resilienz an „Steh-Auf“-Tieren abgebildet, die durch ihre Konstruktion den Gedanken der Resilienz verkörpern. Entsprechend der Natur der Tiere werden die resilienten Eigenschaften in Form von Geschichten abgeleitet und erzählt. Neben dem Transfer der ein-zelnen Themen in den eigenen Alltag und Lebenslauf, werden Methoden wie Traumreisen oder das Glücksfass mit einbezogen. Das Projekt ist somit nicht nur gesprächsbasiert, sondern fordert nebenbei noch die Phantasie und Kreativität der Teilnehmenden.

„Es ist wichtig zu wissen, dass Körper und Geist in einer ganz engen Verbindung und Wechselwirkung zueinander stehen. Das heißt, sie beeinflussen sich gegenseitig.“ betont Farina Lomsché, Trainerin der cco netzwerke GmbH. Ziel ist es, mit den Projekten die mentale Gesundheit der Bewohner zu fördern, um wiederum körperlichen Erkrankungen entgegen zu wirken. Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie, in denen v. a. ältere Menschen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen sehr isoliert leben müssen, ist die gezielte Gesundheitsförderung besonders wichtig. Farina Lomsché weiter: „Es ist wichtig, auch in dieser heraufordernden Zeit Angebote und Abwechslung im Alltag für die Bewohnerinnen und Bewohner zu schaffen und dadurch gemeinsam glückliche Momente zu erleben.“

Eigene Erfahrungen der Senioren fließen ein

In der Umsetzung orientieren sie sich an verschiedenen Tieren, die alle eine Säule der Resilienz verkörpern. Jedes Tier bringt eine Geschichte mit, die in gemeinschaftlicher Runde vorgelesen wird. Anschließend berichten die Bewohner vom “Heidehaus” aus dem eigenen Leben und den selbst gesammelten Erfahrungen.

Nach den insgesamt neun Projektsitzungen ist eine Schulung für Mitarbeiter vom “Heidehaus” vorgesehen. So könnten die Themen in bestehende Angebote der Hahne Residenz eingebunden werden, sagt Farina Lomsché. “Das Projekt wirkt dadurch nachhaltig.“
 
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