Wie setzt sich das Heimentgelt im „Heidehaus“ zusammen?


Grundsätzlich werden drei Leistungsbereiche unterschieden:
Pflegeleistung
Unterkunft / Verpflegung
Investitionskosten

Einrichtungseinheitlicher Eigenanteil bei vollstationärer Pflege

Für die Pflegegrade 2 bis 5 beträgt der „Einrichtungseinheitliche Eigenanteil“ (EEE) für die Pflegeleistungen 501, 94 € je Monat. Für die Pflegegrade 2 bis 5 ergibt sich somit in Summe mit Unterkunft und Verpflegung (U&V) sowie den Investitionskosten (IV) eine einheitliche Zuzahlung für den Bewohner von 1.872,94 € je Monat. Sollte eine Höherstufung des Pflegegrades durch den Medizinischen Dienst der Kassen (MDK) erfolgen, so übernimmt die Pflegeversicherung den höheren Anteil für die Pflegekosten.

Eigenanteil zu hoch?

Bei vielen Versicherten sind die finanziellen Mittel für den Eigenanteil nicht ausreichend. In dem Fall kann beim zuständigen Sozialamt ein Sozialhilfeantrag gestellt werden – mit dem „Heidehaus“ und dem Sozialhilfeträger besteht eine entsprechende Pflegesatzvereinbarung.

 

Die Preise auf einen Blick

Tabellarische Übersicht des monatlichen Heimentgelts für vollstationäre Pflege:

Kosten für die Kurzzeitpflege

Für die Pflegeleistung zahlt die Pflegekasse maximal 3.224,00 € insgesamt für die Kurzzeitpflege und Verhinderungspflege. Der Antrag bei der Pflegekasse ist durch den Versicherten bzw. den Angehörigen zu stellen. Sollte die Bewilligung am Tage des Auszuges noch nicht vorliegen, behalten wir uns eine private Abrechnung vor.

Tabellarische Übersicht des monatlichen Entgelts ab 01.01.2020 (stationäre Kurzzeitpflege).

Zahlungsmodalitäten

  1. Die Abrechnung erfolgt bei vollstationärer Pflege monatlich, bei Kurzzeitpflege nach Auszug.
  2. Die Berechnung des Heimentgelts bei Einstufung/ Höherstufung erfolgt ab Antragstellung. Demzufolge werden rückwirkend Leistungsberechnungen notwendig.
  3. Die Endabrechnung nach Auszug/Ableben erfolgt nach vollständiger Abrechnung aller Kostenträger, spätestens nach einem Monat. Für wiederholende Zahlungsanweisungen empfiehlt sich die Möglichkeit eines Lastschriftverfahrens, eines Dauerauftrages oder einer Umleitung der Renten.

Zusatzleistungen Zusatzleistungen gem. § 88 SGB XI (z. B. Fußpflege/ Friseur) werden bei Inanspruchnahme direkt mit dem Bewohner abgerechnet.


Entgeltreduzierung bei Abwesenheit

Gemäß § 87a Abs. 1 SGB XI werden bei einer vorübergehenden Abwesenheit vom „Heidehaus“ nach dem dritten Abwesenheitstag 25 % der Pflegevergütung sowie der Kosten für Unterkunft und Verpflegung zurückerstattet.

 

Kontakt

Nehmen Sie Kontakt auf und stellen Sie Ihre Fragen an die Pflegeberater.