Die Kosten für Ihre stationäre Pflege

Mit dem Zweiten Pflegestärkungsgesetz – PSG II – im Januar 2017 erfolgt eine grundlegende Reform der Pflegeversicherung. Auf die Änderungen sind wir zum Wohle unserer Bewohner gut vorbereitet. Der Schwerpunkt des PSG II liegt in der Umsetzung des lang erwarteten neuen Begutachtungsverfahrens (NBA) und der Einführung von fünf Pflegegraden.

Einrichtungseinheitlicher Anteil bei vollstationärer Pflege

Für die Pflegegrade 2 bis 5 beträgt der „Einrichtungseinheitliche Eigenanteil“ (EEE) für die Pflegeleistungen 536,61 € je Monat. Für die Pflegegrade 2 bis 5 ergibt sich somit in Summe mit Unterkunft und Verpflegung (U&V) sowie den Investitionskosten (IV) eine einheitliche Zuzahlung für den Bewohner von 1.900,95 € je Monat. Sollte eine Höherstufung des Pflegegrades durch den Medizinischen Dienst der Kassen (MDK) erfolgen, so übernimmt die Pflegeversicherung den höheren Anteil für die Pflegekosten. Der Eigenanteil ändert sich bei einer Höherstufung für den Bewohner nicht.

Eigenanteil zu hoch?

Bei vielen Versicherten sind die finanziellen Mittel für den Eigenanteil nicht ausreichend. In dem Fall kann beim zuständigen Sozialamt ein Sozialhilfeantrag gestellt werden – mit dem „Haus der Ruhe“ und dem Sozialhilfeträger besteht eine entsprechende Pflegesatzvereinbarung.

Sprechen Sie unsere Pflegeberater gern darauf an – wir helfen Ihnen gern bei der Antragstellung.

Die Preise auf einen Blick

Tabellarische Übersicht des monatlichen Heimentgelts ab 01.04.2020 für vollstationäre Pflege:

Kosten für Kurzzeitpflege

Für die Pflegeleistung zahlt die Pflegekasse maximal 3.224,00 € insgesamt für die Kurzzeitpflege und Verhinderungspflege. Der Antrag bei der Pflegekasse ist durch den Versicherten bzw. den Angehörigen zu stellen.

Sollte die Bewilligung am Tage des Auszuges noch nicht vorliegen, behalten wir uns eine private Abrechnung vor.

Die angegebene Laufzeit von 28 Tagen dient lediglich zur Darstellung eines einheitlichen Rechenbeispiels. Der tatsächliche Anspruch auf die Dauer der Kurzzeitpflege ergibt sich aus dem jeweiligen Pflegegrad sowie dem Anspruch des Pflegekassenanteils. Der Broschüre „Pflegestärkungsgesetz II“ können Sie weitere Informationen entnehmen.

Zahlungsmodalitäten

Für wiederholende Zahlungsanweisungen empfiehlt sich die Möglichkeit
• eines Lastschriftverfahrens
• eines Dauerauftrages
• einer Umleitung der Renten

Zusatzleistungen

Zusatzleistungen gem. § 88 SGB XI (z. B. Fußpflege/ Friseur) werden bei Inanspruchnahme direkt mit dem Bewohner abgerechnet.

Abrechnung

1. Die Abrechnung erfolgt bei vollstationärer Pflege
monatlich, bei Kurzzeitpflege nach Auszug.

2. Die Berechnung des Heimentgeltes bei Einstufung/
Höherstufung erfolgt ab Antragstellung.
Demzufolge werden rückwirkend Leistungsberechnungen
notwendig.

3. Die Endabrechnung nach Auszug/Ableben erfolgt
nach vollständiger Abrechnung aller Kostenträger,
spätestens nach einem Monat.

Entgeltreduzierung bei Abwesenheit

Gemäß § 87a Abs. 1 SGB XI werden bei einer vorübergehenden Abwesenheit vom „Haus der Ruhe“ nach dem dritten Abwesenheitstag 25 % der Pflegevergütung sowie der Kosten für Unterkunft und Verpflegung zurückerstattet.

Nehmen Sie Kontakt auf!

Debora Hauptmann
Heimleitung

Gudrun Einax
Aufnahmekoordination

gudrun.einax@hahne-residenzen.de

05131706-514

Frederike Dierkes
Personalrecruiting

frederike.dierkes@hahne-holding.de

0511 26095-511

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