fbpx

„Haus der Ruhe“ erhöht Schutzmaßnahmen gegen Corona-Ansteckung

Die Hahne Residenz „Haus der Ruhe“ erhöht die Maßnahmen zum Schutz vor einer Infektion mit Covid-19. Unter anderem müssen Bewohner, die im Krankenhaus zur Behandlung waren, nach ihrer Rückkehr in eine 14-tägige Quarantäne. Grund dafür ist die erste offiziell bestätigte Ansteckung mit dem Virus in dem Meyenfelder Pflegeheim. Ein Bewohner, der aus dem Krankenhaus zur Kurzzeitpflege aufgenommen worden war, brachte die Corona-Infektion mit ins „Haus der Ruhe“.

Ansteckung durch Virenverschleppung aus dem Krankenhaus

Die Aufnahme des erkrankten Seniors sei vor dem generellen Aufnahmestopp für Pflegeeinrichtungen erfolgt. Dieser wurde am 30. März von der niedersächsischen Gesundheitsministerin Carola Reimann verhängt und von den Hahne Residenzen sofort umgesetzt. „Der aktuelle Fall zeigt, wie wichtig und richtig dieser Aufnahmestopp ist“, sagt Manuel Opitz, Mitglied der Geschäftsleitung der Hahne Holding. „Pflegeeinrichtungen sind geschützte Bereiche, da sie eine hohe Anzahl von Menschen der Risikogruppe beheimaten. Der Schutz dieser Menschen hat oberste Priorität.“ Der infizierte Bewohner habe vor der Verlegung keinerlei Symptome gezeigt und sei vom Krankenhaus nicht als Verdachtsfall eingestuft worden. „Er kam ins ‚Haus der Ruhe‘ zur Kurzzeitpflege und war nur drei Tage in der Hahne Residenz. Im Nachhinein kam heraus, dass er Kontakt zu einer infizierten Therapeutin hatte.“ Mittlerweile habe er die Einrichtung wieder verlassen und sei zurück im Krankenhaus.

„Leider war die Aufenthaltsdauer im ‚Haus der Ruhe‘ lang genug, um weitere Personen zu infizieren“, so Opitz weiter. Die angesteckten Bewohner zeigten jedoch nur leichte Symptome und seien wohlauf. Sie befänden sich nun in der Isolation und alle Senioren des betroffenen Wohnbereiches würden vorsorglich auf ihren Zimmern versorgt werden. Selbstverständlich seien die Fälle dem Gesundheitsamt gemeldet worden und es bestehe ein enger Kontakt.

Schutzausrüstung für eine sichere Versorgung vorhanden

Um die Bewohner sicher versorgen zu können, sei derzeit ausreichend Schutzkleidung für das Pflegepersonal vorhanden. Uns liegt der Schutz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr am Herzen. Die Schutzausrüstung sei extra für den Fall einer Infektion vorgehalten worden. „Mittlerweile ist für Nachschub gesorgt, sodass ein optimaler Infektionsschutz für Mitarbeiter und Bewohner gewährleistet werden kann. Wir haben rund 19.000 Masken direkt aus China erhalten. Neben der direkten Beschaffung aus China stehen wir mit den zuständigen Behörden im Kontakt, um immer ausreichend Schutzausrüstung vorhalten zu können.“ Im Quarantänebereich wurde zudem eine Isolationsschleuse installiert.

Der Krisenstab der Hahne Holding berät in der aktuellen Lage täglich. Neben der Geschäftsführung nehmen auch die Verantwortlichen aus Qualitätsmanagement teil. Hier wird die Situation bewertet und Präventionsmaßnahmen beschlossen.

Mehr zum Thema

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen