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Corona-Schnelltests in den Einrichtungen möglich

In den Hahne Residenzen können Bewohner, Mitarbeiter und Besucher ab sofort freiwillig einen PoC-Antigentest durchführen. Diese Möglichkeit hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn im Oktober für Pflegeeinrichtungen angekündigt, um die Verfügbarkeit von Tests für die Risikogruppe zu beschleunigen.

Schnelltests nicht bei direkten Kontaktpersonen oder Grippesymptomen

Die Schnelltests sind in erster Linie für Verdachtsfälle vorgesehen, bei denen das Risiko einer Infektion erhöht ist. Dazu zählen unter anderem Kontaktpersonen von Kontaktpersonen sowie Risikogruppen wie Dialysepatienten oder Krankenhausrückkehrer. Personen mit Grippesymptomen oder Personen, die direkt Kontakt zu Infizierten hatten (K1), erhalten weiterhin einen PCR-Test in Rücksprache mit dem Hausarzt. Gleiches gilt im Falle eines akuten Infektionsgeschehens in der Einrichtung.  

„Nur eine von vielen Maßnahmen im Hygienekonzept“

„Die PoC-Tests sind für uns nur eine von vielen Maßnahmen in unserem Hygienekonzept“, erklärt die Leiterin des Qualitätsmanagements, Sabrina Sucker. „Unser Hauptaugenmerk liegt nach wie vor auf den Präventionsmaßnahmen wie das Tragen von mindestens OP-Mundschutz, Abstandhalten, Handhygiene und der Reduzierung von Kontakten insgesamt“. Die Schnelltests dürften keine Sorglosigkeit aufkommen lassen. „Trotzdem freuen wir uns über diese Möglichkeit, die uns mehr Flexibilität eröffnet“, sagt Sucker. 

Vom Abstrich bis zum Testergebnis vergehen etwa 20 Minuten. Alle Tests sind freiwillig, sowohl für Bewohner als auch für Mitarbeiter. Die PoC-Antigentests werden ausschließlich von medizinisch-pflegerischem Fachpersonal mit entsprechender Schutzausrüstung durchgeführt, das in die Tests eingewiesen wurde.  

Service für Bewohner und Mitarbeiter

In den vergangenen Tagen hatten mehrere Heimbetreiber in den Medien ihren Unmut über die Testvorgaben der Bundesregierung geäußert, da diese zu einer stärkeren Arbeitsbelastung der Mitarbeiter führten. Für die neue Testmöglichkeit der Hahne Residenzen gebe es viele positive Erfahrungen, hebt Sabrina Sucker hervor. Pro Residenz gebe es feste Ansprechpartner, die sowohl die Koordination als auch Durchführung der Testungen übernehmen und werden bei Bedarf von weiteren Pflegekräften unterstützt. „Auf diese Weise haben wir ein schnelles und effizientes System, das für unsere Bewohner und Mitarbeiter ein zusätzlicher Service ist“. 

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