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Besuche im „Heidehaus“ unter strengen Voraussetzungen möglich

In der Coronazeit ist das Besuchsverbot für Bewohner und Angehörige eine besonders große Einschränkung. Auf beiden Seiten ist der Wunsch nach persönlichem Kontakt zu den geliebten Menschen groß. Diesen Wunsch haben auch die Angehörigen der Hahne Residenzen in einer Umfrage mehrfach geäußert. Im „Heidehaus“, wo aktuell keine Coronainfektion bekannt ist, wurde nun eine Lösung dafür entwickelt, die vom Gesundheitsamt freigegeben wurde.

Ab Samstag, 25. April können die ersten Senioren erstmalig wieder ihre Angehörigen treffen. Denn seit dem 13. März besteht in allen Alten- und Pflegeheimen deutschlandweit ein Betretungs- und Besuchsverbot. Dieses war als nötig befunden worden, um die besonders gefährdete Gruppe der alten und pflegebedürftigen Menschen vor der Infektion mit Covid-19 zu schützen. In den beiden Hahne Residenzen „Haus der Ruhe“ und „Heidehaus“ wurde das konsequent umgesetzt.

Um weiterhin die Gesundheit und Unversehrtheit der Senioren zu wahren und gleichzeitig den so wichtigen sozialen Kontakt zu ermöglichen, hat das „Heidehaus“ nun ein Konzept vorgelegt, wie Besuche im geschützten Rahmen stattfinden können. Im Park des Seniorenheims wurde ein Bereich aufgebaut, in dem sich Bewohner und ihre Angehörigen für einen kurzen Zeitraum mit entsprechendem Abstand voneinander treffen können. Bei schlechtem Wetter finden die Besuche im Foyer statt.

Die Angehörigen können sich vorher telefonsich für einen Termin registrieren. Sie dürfen dabei das Haus nicht betreten und müssen während dem Besuch einen eigenen Mundschutz (sog. Community-Maske) tragen. Außerdem ist nur eine Person pro Besuch zugelassen. So soll das Ansteckungsrisiko minimiert werden. Termine gibt es, solange der Vorrat reicht.

„In Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden prüfen wir, ob wir in Zukunft das Besuchsangebot noch erweitern können“, sagt Heimleiter Andreas Hahne. „Doch auch dabei gilt, dass die Gesundheit der Bewohner an oberster Stelle steht.“ Man nehme die Bedürfnisse sehr ernst und wolle gern Besuche ermöglichen. Doch das aktuelle Angebot sei auch ein Test, ob sich die Betroffenen verantwortungsbewusst verhalten. Nur dann könne über eine Erweiterung nachgedacht werden, so Hahne.

Die Besuche sind nur möglich, solange es keinen Coronafall in der Einrichtung gibt. Deshalb ist dies derzeit leider nicht im „Haus der Ruhe“ möglich.

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