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Besuche im „Heidehaus“ unter strengen Voraussetzungen möglich

Update vom 9. Juni. Erstmals veröffentlicht am 24. April. Inzwischen wurden die Regelungen gelockert und angepasst.

In der Coronazeit ist das Besuchsverbot für Bewohner und Angehörige eine besonders große Einschränkung. Auf beiden Seiten ist der Wunsch nach persönlichem Kontakt zu den geliebten Menschen groß. Diesen Wunsch haben auch die Angehörigen der Hahne Residenzen in einer Umfrage mehrfach geäußert. Im „Heidehaus“, wo aktuell keine Coronainfektion bekannt ist, wurde nun eine Lösung dafür entwickelt, die vom Gesundheitsamt freigegeben wurde.

Ab Samstag, 25. April können die ersten Senioren erstmalig wieder ihre Angehörigen treffen. Denn seit dem 13. März besteht in allen Alten- und Pflegeheimen deutschlandweit ein Betretungs- und Besuchsverbot. Dieses war als nötig befunden worden, um die besonders gefährdete Gruppe der alten und pflegebedürftigen Menschen vor der Infektion mit Covid-19 zu schützen. In den beiden Hahne Residenzen „Haus der Ruhe“ und „Heidehaus“ wurde das konsequent umgesetzt.

Um weiterhin die Gesundheit und Unversehrtheit der Senioren zu wahren und gleichzeitig den so wichtigen sozialen Kontakt zu ermöglichen, hat das „Heidehaus“ nun ein Konzept vorgelegt, wie Besuche im geschützten Rahmen stattfinden können. Im Park des Seniorenheims wurde ein Bereich aufgebaut, in dem sich Bewohner und ihre Angehörigen für einen kurzen Zeitraum mit entsprechendem Abstand voneinander treffen können. Bei schlechtem Wetter finden die Besuche im Foyer statt.

Termine nur nach vorheriger Anmeldung

Die Angehörigen können sich vorher telefonsich für einen Termin registrieren. Sie dürfen dabei das Haus nicht betreten und müssen während dem Besuch einen eigenen Mundschutz (sog. Community-Maske) tragen. Außerdem ist nur eine Person pro Besuch zugelassen. So soll das Ansteckungsrisiko minimiert werden. Termine gibt es, solange der Vorrat reicht.

„In Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden prüfen wir, ob wir in Zukunft das Besuchsangebot noch erweitern können“, sagt Heimleiter Andreas Hahne. „Doch auch dabei gilt, dass die Gesundheit der Bewohner an oberster Stelle steht.“ Man nehme die Bedürfnisse sehr ernst und wolle gern Besuche ermöglichen. Doch das aktuelle Angebot sei auch ein Test, ob sich die Betroffenen verantwortungsbewusst verhalten. Nur dann könne über eine Erweiterung nachgedacht werden, so Hahne.

Ein zusätzlicher Bereich ist inzwischen im Foyer des Hauses eingerichtet, sodass Besuche auch bei Regenwetter stattfinden können.

Auch im „Haus der Ruhe“ gibt es mittlerweile die Möglichkeit, Besuche zu empfangen.

Ergänzung vom 9. Juni

In einem weiteren Bereich können nun etwas längere Besuche von Angehörigen stattfinden. Dieser ist für selbstständige und fitte Bewohner gedacht, die eigenständig in den Besuchsbereich kommen können. Hier können sie dann bis zu einer Stunde mit den Angehörigen in Kontakt treten. In diesem Bereich gelten dieselben Regelungen – nur nach vorheriger Anmeldung und bei Einhaltung der geltenden Abstände und Hygienemaßnahmen.

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